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Smart Country Brandenburg @ SCCON19

Smart Country Brandenburg mit eigenem Stand auf der Smart Country Convention 2019.
22-24 Okt 2019
Fachmesse
Veranstalter

Cluster IKT, Medien und Kreativwirtschaft

Erster Termin
22.10.2019 - 10:00
Tagungsort
CityCube Berlin, Messedamm 26, 14055 Berlin
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Unsere Partner

Nachlese

Programm

Das Brandenburg-Programm auf der Smart Country Convention 2019. Sie finden uns auf dem Stand 202c.

DIENSTAG, 22. Oktober 2019

14-15 Uhr | Panel

Das ist Brandenburg!

Ein Land mit Smart Villages, Smart Regions und Smart Cities

 

Erstaunliches vollzieht sich vor den Toren Berlins! Zum Beispiel in Cottbus: Auszeichnung als Smart City, Strategie „Digitale Stadt“ und Reallabor der Energiewende. Zum Beispiel in Wiesenburg und Bad Belzig: Start-ups und etablierte Unternehmen, Kommunalpolitik wie Digitalarbeitende werkeln an der Smart Village, an der kleinen lebenswerten Landgemeinde und feinen Schwester der Smart City. Brandenburg lockt mit alten Gutshäusern, Bahnhöfen, Fabrikgeländen. Ko-Häuser und Ko-Dörfer entstehen. Coworking Spaces können nicht nur ein Café, sondern Knotenpunkte und Transformatoren im digitalen Wandel sein. Makerspaces, Projekträume und Graswurzel-Initiativen sind kleine ländliche Digital Hubs. Sie haben das Potential, zu wachsen und Modellregionen für den Wandel zu werden. Smart Country Brandenburg, das sind die digitalen Städte und Regionen, in denen die Digitalisierung ankommt und sich digitalaffine Menschen engagieren. Wie wird sich die Smart City Cottbus verändern? Wie bringen wir die Digitalisierung weiter aufs Land? Wie entstehen ländliche digitale Hubs? Wer will mitarbeiten in Smart Villages, Smart Regions und Smart Cities? Und welche Ideen gibt es dafür?

Mit Hendrik Fischer (Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg), Jenny Boldt (Leiterin Startups des Bitkom), Ole Schilling (Leiter Digitale Städte und Regionen der Telekom), Dr. Gustav Lebhart (Smart City Cottbus), Marco Beckendorf (Smart Village Wiesenburg), Dr. André Göbel (DigitalAgentur Brandenburg) sowie Dr. Steffen Kammradt (Wirtschaftsförderung Brandenburg).

15-17 Uhr | Get-Together

New Work und Arbeit 4.0.

Remote Arbeiten an den neuen digitalen Orten Brandenburgs

 

Digitalisierung macht es möglich: Flexible und temporäre Lebens- sowie Arbeitsorte für digital Arbeitende und solche, die es werden wollen. Junge Leute, Fachkräfte und Pendler arbeiten zunehmend zeit- und ortsungebunden. Die Präsenzzeit ist einerseits wichtig – andererseits aber nicht mehr absolut, denn immer weniger Beschäftigte am Computer müssen und wollen Montag bis Freitag nine to five an einem festen fernen Ort arbeiten. Das ist eine Chance für Brandenburg, für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, in der Landes- und Standortentwicklung. Und für Menschen, die Dinge anders machen wollen.

Zum Beispiel in Wittenberge (Prignitz): Der Summer of Pioneers zeigt, dass Talente und Professionals „rausgehen“; dass man nicht in Berlin-Mitte oder Hamburg-Ottensen sitzen muss, um beruflich erfolgreich sein. Mobiles Arbeiten entlastet Straßen, Züge und Familien, wenn die für den Arbeitsweg aufgewendete Zeit reduziert werden kann. Für immer mehr Menschen aller Berufsgruppen, die in einem Büro mit Schreibtisch am Computer sitzen, wird das Thema relevant. Unser Partner Fraunhofer „Digitale Teams“ verfolgt das Ziel, durch die Verbesserung der Beschäftigungsmöglichkeiten in ländlichen Regionen der Landflucht in Deutschland entgegenzuwirken. Wir wollen zeigen, wie das gelingen kann und was es braucht, welche Ergebnisse und Empfehlungen mittlerweile vorliegen.

Mit unseren Partnern Fraunhofer „Digitale Teams“ und dem Summer of Pioneers, Frederick Fischer (Ko-Dorf-Gründer) sowie N.N. (St. Oberholz) (angefragt), und deren Impuls-Beiträgen zu Anfang des Get-Together.

MITTWOCH, 23. Oktober 2019

10-12 Uhr | Get-Together

Smart Country wächst: Neue digitale Orte in Brandenburg

 

Neue digitale Orte und Projekte allerorten: In Brandenburg entstehen Zukunftsorte und Modellkommunen, werden Smart Village Apps, digitale Kollaborations-Tools und Testfelder entwickelt. Digitale Lösungen helfen, die Lebensqualität zu steigern. Coworking und Coliving vereinen innovative Wohn- und Arbeitsprojekte. Städte und Gemeinden, Stadt- und Projektentwickler wie Unternehmen nutzen die Chancen, die sich durch die Digitalisierung und Stadt-Land-Integration bieten.

Der Regionale Wachstumskern Oranienburg (Oberhavel) baut das direkt am Bahnhof gelegene Postgebäude als Coworking Space zum digitalen Hub und Anlaufstelle für die Neuansiedlung, die Profilierung und Fachkräftesicherung von Unternehmen aus. Das benachbarte Gransee bietet freie WLAN-Spots, ein interaktives Schaufenster und eine Stadt-App. Ob Herzberg (Elbe-Elster), Lübben (Dahme-Spreewald) oder Bad Belzig (Potsdam-Mittelmark): Ländliche Mobilität ist ein Thema, Energiewende, Smart Economy und Landwirtschaft 4.0, Gesundheitsversorgung und, ganz allgemein gesprochen, „Dableibensvorsorge“. Immobilien werden angesichts wachsender Flächenknappheit neu genutzt und Stadtwerke stellen sich breit auf. Rückkehrerinitiativen, neue Netzwerke und Urbane Dörfer entstehen. Im Spreewald, im Fläming, in der Uckermark, vom Havelland bis ins Oderbruch, der Prignitz bis in die Lausitz gibt es Impulse, Brandenburg neu zu denken.

Gemeinsam mit anderen unterstützt das Forum ländlicher Raum - Netzwerk Brandenburg die Entwicklung. Besuch erhalten wir von Mitgliedern des Netzwerks Smart City Berlin1. Impuls-Beiträge zu Anfang des Get-Together erfolgen durch das Netzwerk Zukunftsorte und Neuland 21.

Mit Roland Leisegang (Smart Village Bad Belzig), Frederik Bewer (Angermünde) (angefragt), Dorothea Angel (Forum ländlicher Raum - Netzwerk Brandenburg), Alexander Rabe* (eco – Verband der Internetwirtschaft), Petra Klug (Bertelsmann Stiftung) (angefragt) sowie Dr. Daniel Dettling (re:publik-Institut für Zukunftspolitik/ Zukunftsinstitut GmbH) u.v.a.

14-15 Uhr | Panel

Gastformat von unserem Smart Country Brandenburg-Partner Fraunhofer IESE

 

Next Steps für Smart Country und die Stadt-Land-Vernetzung Demografischer Wandel und Digitalisierung: Dünn besiedelte Flächenländer stehen vor großen Herausforderungen. Wie machen wir das Land attraktiv? Wie halten wir fähige Köpfe? Wie identifizieren wir Potentiale und schaffen Ermöglichungsräume? Können urbane digitale Dörfer ein Anker sein? Müssen wir nicht viel stärker in Netzwerke und Prozesse investieren denn in Hardware und Beton? Brauchen wir im Wandel von der Projekt- zur Prozessförderung neue Jobs (m/w/d): den Wandelgestalter, Potentialentdecker und Beziehungsmacher? Gerald Swarat diskutiert die Veränderungen in der Landes- und Standortentwicklung, bei Wirtschaft, Leben und Arbeit, die es braucht, damit die Ansätze ineinandergreifen und Veränderung stattfindet. Hin zu einer Digitalen Modellregion; einem visionären Wurf mit den next steps für ein modernes Brandenburg.

Mit Gerald Swarat (Leiter des Hauptstadtbüros von Fraunhofer IESE), Philip Hentschel (Netzwerk Zukunftsorte), Silvia Hennig (Neuland 21), Ulrich Bähr (CoWorkLand) und weiteren Gästen.

15-17 Uhr | Get-Together

Start-ups meets KMU. Gründungen aus der Hauptstadtregion

 

Öffentlicher Sektor und Kreativität/Innovation sind kein Widerspruch. Und Start-ups und Brandenburg? Längst hat sich das Land im bundesweiten Ranking der KfW Bankengruppe bei Firmen-Gründungen auf Platz 3 vorgearbeitet. Vor Brandenburg stehen Berlin und Hamburg. Im Durchschnitt der Jahre von 2016 bis 2018 machten sich jährlich 134 von rund 10.000 Erwerbstätigen mit ihren Geschäftsideen selbstständig. Damit ist Brandenburg die Nummer 1 unter den Flächenländern. Wichtiger Motor dieser Entwicklung: Brandenburgs starke Universitäten und Hochschulen sowie die Vernetzung, nach Berlin, in Ostdeutschland, bis ins Wendland beispielsweise. Unser Partner WendlandLabor zeigt mit dem Projekt „100²“, was ein unternehmensintegrierter Innovationsspace zur Zusammenarbeit von Start-ups und KMUs beitragen kann. Lernen Sie mit uns spannende Smart Country-Gründerinnen und -Gründer kennen.

Mit unseren Partnern, den Universitäten und Hochschulen in Brandenburg sowie dem WendLandLabor, dem ViNN:Lab der TH Wildau (angefragt) und dem Verstehbahnhof Fürstenberg (Havel) (angefragt). Wir freuen uns auf einen spannend Impuls-Beitrag zu Anfang des Get-Togethers.

DONNERSTAG, 24. Oktober 2019

10-12 Uhr | Workshop

What’s next? Die Digitalisierung muss bei den Menschen ankommen - überall

 

Wie kann die Digitalisierung für alle Menschen und an allen Orten anschaulich gemacht werden? Auch in den ländlichen Räumen! Was bedeutet Digitalisierung im ländlichen Raum? Wie kann die Umsetzung und Akzeptanz von Smart Villages, Smart Regions und Smart Cities im Land Brandenburg weiter befördert werden? Die Antwort: Wir müssen die Digitalisierung zu den Menschen bringen – überall. Aber wie? Beim #digitalsommerprignitz in Wittenberge wurde die Idee eines Mobilen Bürgerkiosks entwickelt. Das hat uns fasziniert! Ein digitaler Kiosk oder ein Mobil, das Ort für Ort den Menschen Digitalisierung anschaulich macht, konkrete „anfassbare“ Angebote offeriert, die Digitalisierung als technischen und gesellschaftlichen Wandel begreifbar und erfahrbar macht.

Diese Idee möchten wir mit Ihnen im Smart Country Brandenburg Workshop weiterentwickeln. Ein Workshop mit unseren Partnern DigitalAgentur Brandenburg, Silicon Sanssouci und zusammen mit Christin Skiera, Bereichsleiterin Innovationspolitik bei Politics for Tomorrow, einer Initiative, die Innovationen und eine ko-kreative Arbeitskultur für und mit dem öffentlichen Sektor vorantreibt.

14-15 Uhr | Panel

Smart Country Ostdeutschland: Vorreiter bei digitalen ländlichen Räumen

 

Digitalisierung geht neue Wege, Digitalisierung verlangt neue Wege. Da, wo noch Freiräume sind. In Ostdeutschland. Immer mehr Städter verbinden ihre Work-Life-Balance mit dem Land. Rückkehrer prägen mit neuen Erfahrungen und weitem Horizont ihre Heimatorte. Dreißig Jahre nach der Wende sind „auf dem Land“ viele Unternehmen, Berufspendler, Kreative und junge Gründer sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die Dinge anders machen wollen als bisher. Regionale Digitalisierungsstrategien und die gelebte Praxis neuer technischer Möglichkeiten werden entscheidend für das Lebens- und Arbeitsumfeld. Gemeinsam geht es darum, Smart City und Smart Country zusammen zu denken, Regionen attraktiv und zukunftsfähig aufzustellen und digitale ländliche Räume zu entwickeln. Die ersten Stimmen sprechen bereits von einem digitalen Comeback des Landlebens. Sie fragen sich, ob Ostdeutschland sogar Vorreiter sein kann: Beim Digitalen Arbeiten. Bei Rural Hubs und Smart Villages. Oder Testfeldern und Reallaboren.

Mit Staatssekretär Thomas Kralinski (Digitalpolitischer Koordinator der Landesregierung Brandenburg), Dr. Oliver Hermann (Bürgermeister von Wittenberge) (angefragt), Thomas Einsfelder (IMG - Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt), Tobias Kremkau (St. Oberholz), Julia Paaß (Netzwerk Zukunftsorte) und Dr. André Göbel (DigitalAgentur Brandenburg) sowie Dr. Steffen Kammradt (Wirtschaftsförderung Brandenburg).

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